Gian-Marchet®-Geschosse. Die neue Definition weidgerechten Jagens!

Verschiedene Patronen mit Gian-Marchet®-Geschossen...

Laborierungs-Daten mit Gian-Marchet® Geschossen

Die nachfolgenden Informationen sollen dem erfahrenen Wiederlader helfen, auf Anhieb gute Ladungen zu finden, die präzise, sicher und zuverlässig sind.

QuickLoad-Datei für den erfahrenen Wiederlader
Die aktuelle QuickLoad-Datei für die Gian-Marchet®-Geschosse ist erhältlich. Demnach ist es für den erfahrenen Wiederlader möglich, die notwendigen Berechnungen durchzuführen!



Sämtliche hier getesteten Ladungen wurden auf Funktionssicherheit hin erarbeitet. Um die hervorragende Präzision der hier gezeigten Schussbilder zu erreichen, wurde das Bersin Munitions-Mess und Richtgerät verwendet. Dieser Tester erlaubt das Feststellen, die Ausmessung und die nachhaltige Berichtigung von Längsachsenfehlern in Gewehrmunition (Fehler in der Konzentrizität der Patrone). Um solche Präzision zu erlangen, empfehle ich jedem gewissenhaften Wiederlader ein solches Mess- und Richtgerät zu kaufen!

Weil weder eine Garantie dafür besteht, mit welcher Sorgfalt und welchen Komponenten der Wiederlader arbeitet, noch dafür in welchem Zustand sich die Büchse befindet, aus der er seine Munition verschiesst, erfolgt die Angabe dieser Ladedaten AUSDRÜCKLICH ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung!

Geschoss Laborierungs-Daten Kaliber Beschreibung
Gian-Marchet® "Caprivi" Caprivi Dieses Geschoss wurde speziell für den Afrikanischen Jäger entwickelt. Es eignet sich hervorragend für kleines bis sehr starkes Wild für die afrikanische und nordamerikanische Jagd geeignet. Der optimale Wirkungsbereich (OWB) des "Caprivi" ist in der Schuss-Distanz zwischen 20 und max. 250 Metern.
  .404 Jeffery Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde in England eine Reihe von Patronen im Kaliber .400 entwickelt, von denen sich die .404 Rimless N.E. durchsetzte. Um die korrekte Kaliberbezeichnung dieser Patrone hat es im Lauf der Jahre einige Verwirrung gegeben. Als ".404 Rimless Nitro Express" wurde sie etwa 1910 von Jeffery eingeführt.
  10,75x68 Gegen Das Büchsenkaliber 10,75 mm war in Deutschland schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im Gebrauch und offenbar auch recht beliebt, wie die vielen Patronenausführungen belegen..
Gian-Marchet® "Okavango" Okavango Dieses Geschoss wurde speziell für den Afrikanischen Jäger entwickelt. Es eignet sich hervorragend für kleines bis sehr starkes Wild für die afrikanische und nordamerikanische Jagd geeignet. Der optimale Wirkungsbereich (OWB) des "Okavango" ist in der Schuss-Distanz zwischen 20 und max. 250 Metern.
  .500/.416 Nitro Express Die Jagdwaffenfirma Krieghoff aus Ulm stellte im Frühjahr 1996 die .500/.416 Nitro Express auf der Internationalen Fachmesse für Jagd- und Sportwaffen, Outdoor und Zubehör (IWA) in Nürnberg vor. In Zusammenarbeit mit dem gewerblichen Wiederlader WR und mit dem Namen Kynoch hat Krieghoff unter dem Motto "Abenteuer Afrika" ihre bereits bekannte Doppelbüchse, Mod. Classic, aufgerüstet und samt Patrone für die Grosswildjagd entwickelt. Durch Auswertung von Erfahrungsberichten nahmhafter Berufsjäger und Safariexperten wurde ein Anforderungsprofil für die neue Gorsswildpatrone erstellt, dem die .500/.416 N.E. Rechnung trägt
  .416 Weatherby Magnum Die .416 Weatherby Magnum leistet 100 m/s mehr Mündungsgeschwindigkeit, als die .416 Remington Magnum mit den gleich schweren Geschossen.
  .416 Remington Magnum Hat die von Nostalgikern "neu entdeckte" .416 Rigby unter den Voraussetzungen ihres niedrigen Arbeitsdruckes eine für energiereiche Treibladungsmittel etwas überdimensionierte Hülse und ist die ähnlich geräumige, für hohe Drücke zugelassene .416 Weatherby Magnum vom durchschnittlichen Schützen nicht leicht beherrschbar, so fasst die .416 Remington Magnum einen guten Mittelweg zwischen Hülsengrösse und Leistung! Erst 1990 sah Remington eine Marktchance und griff das Prinzip der .416 Hofmann auf.
  .416 Rigby Die .416 Rigby erlebt seit Anfang der neunziger Jahre einen Aufschwung, wie er bei nicht vielen betagten Patronen beobachtet werden kann.
  .416 Taylor Bei der .416 Taylor handelt es sich um eine echte "Wildcat". Entworfen wurde die Patrone bereits um 1970 von dem amerikanischen Fachjournalisten Robert Chatfield-Taylor. Seit August 2009 ist diese Patrone in die CIP-Liste. Nach 39 langen Jahren ist diese Patrone gemäss CIP-Liste geführt...
  10,57 Meteor Lazzeroni Als die Firma Lazzeroni Arms aus den USA diese Patrone im Jahre 1995 entworfen hatte, existierte bereits eine schwächere Version. Diese Patrone wurde speziell entwickelt um genügend Geschwindigkeit für sehr starkes nordamerikanisches und afrikanisches Wild auf weite Distanzen zu haben.
  .416/323 Gian-Marchet® Diese Patrone soll in ein kurzes System passen. Die Leistungen sind ansprechend, zumal die Hülse nur gerademal 55 mm lang ist!
  .416-SAR (Short Action Raptor "Rotznjaga") Eine pfiffige Idee hat ein Büchsenmacher in Österreich. Man verwende eine Hülse der uns bekannten .30-06 Springfield, kürzt diese auf 51,00 mm um danach ein Geschoss der .416er Kalibergruppe zu setzen. Das Ganze heisst dann .416 SAR Short Action Raptor "Rotznjaga".
Gian-Marchet® "Original" Original Dieses Geschoss wurde speziell für den Graubündner Jäger entwickelt. Es eignet sich hervorragend für kleines bis sehr starkes Wild. Sogar für die afrikanische und nordamerikanische Jagd bestens geeignet. Der optimale Wirkungsbereicht (OWB) des "Original" ist in der waidmännischen Schuss-Distanz und liegt zwischen 20 und max. 200 Metern.
  10,3x60R Diese Patrone ist nichts anderes als die schweizerische Version der alten britischen Patrone .450/400 Black Powder Express 2 3/8, die um das Jahr 1880 entstand und kurz vor der Jahrhundertwende auf rauchschwache Nitropulver umgestellt wurde.
  10,3x72 Gian-Marchet® Die Firma Gian-Marchet® ist auch nicht untätig geblieben. Nachdem verschiedene Patronen mit höheren ballistischen Leistungen im Mindestkaliber von 10,2 mm von den Bündner Jägern gewünscht wurden, ist hier nun die Antwort auf alle Fragen. Die neu kreierte10,3x72 Gian-Marchet® Patrone oder auch .® , basierend auf der bekannten .375 Holland & Holland Magnum Hülse, wurde auf den Geschoss-Durchmesser von 10,50 mm (,413 in) aufgeweitet.
  10,3x74R Findige Bündner Büchsenmacher haben nun eine weitere Möglichkeit, die Bündner Jäger mit einer geeigneten Patrone auszurüsten. Es handelt sich dabei um die Umformung der im Jahre 1905 vorgestellten 9,3x74R Patrone auf das neue Kaliber 10,3x74R.
Gian-Marchet® "Otjiruse" Otjiruse Dieses Geschoss eignet sich speziell für die afrikanische Jagd, weil es die Mindestkaliberanforderungen des Kalibers in bestimmten afrikanischen Ländern erfüllt! Der OWB für das "Otjiruse" liegt zwischen 20 und max. 250 Metern.
  .378 Weatherby Magnum Anfängliche Versuche mit der .375 Weatherby, einer "ausgeblasenen ".375 Holland & Holland Magnum führten schliesslich zur .378, die von Roy Weatherby "auf dem Reissbrett", also ohne vorhandene Mutter- oder Grundhülse konstruiert und 1955 vorgestellt wurde.
  .375 Remington Ultra Magnum Diese Patrone wurde im Jahre 2001 auf dem Markt geworfen. Zusammen mit der .300 Remington Ultra Magnum, der .338 Remington Ultra Magnum sollte diese .375 RUM die Lücke zwischen der .375 Holland & Holland Magnum und der ausserordentlich starken .378 Weatherby Magnum schliessen. Die .375 RUM wurde aus der Ausgangshülse der .404 Jeffery entwickelt.
  .375 Holland & Holland Magnum Als eine der ersten Gürtelpatronen wurde die .375 Holland & Holland Magnum von der englischen Firma gleichen Namens entwickelt und 1912 auf den Markt gebracht.
  .375 Ruger Diese Patrone wurde im Jahre 2007 auf dem Markt geworfen. Die Firma Ruger hat in diesem Jahr gleich mehrere Kaliber auf dem Markt gebracht, under anderem diese afrikataugliche Version.
  .376 Steyr Diese Patrone (im Jahre 1999 während der SHOT Show in Atlanta vorgestellt) ist basierend auf der 9,3x64 Brenneke, aber die Hülse wurde jedoch um 4 mm gekürzt, damit die Patrone in die normalen Systemen Platz findet.
Gian-Marchet® "Ole" Ole Dieses Geschoss kann getrost als Allround-Geschoss bezeichnet werden, zumal es sich sehr gut für die Wildsau eignet. Der OWB des Ole Geschosses liegt ebenfalls zwischen 20 und max. 200 Metern.
  9,3x62 Die 9,3x62 wurde - angeblich auf Anregung eines kaiserlichen Kolonialbeamten - vom Berliner Büchsenmacher Otto Bock entwickelt und war zur Verwendung in den damaligen Afrikakolonien, also für Antilopen und Grosswild gedacht.
  9,3x64 Wilhelm Brenneke, einer der Altmeister der Munitions-Entwicklung, brachte die starke 9,3 im Jahre 1927 auf den deutschen Markt. Er bediente sich dabei zwar des Geschoss-Durchmessers der beiden älteren 9,3mm-Patronen (9,3x62 und 9,3x74R), verwendete aber eine auf dem Reissbrett entstandene Hülse mit grösseren unüblichen R- und P-Massen.
  9,3x74R Man nennt sie auch "die Königin der Randpatronen" und das mit gutem Recht: Wer sich eine Kipplaufwaffe für die Hochwildjagd zulegen will, ist mit der 9,3x74R sehr gut beraten!
Gian-Marchet® .338WM .338 Dieses Geschoss der Kaliber-Gruppe .338 ist speziell für die Auslandjäger entwickelt worden. Das Kaliber .338 Winchester Magnum ist bewährt und diese Geschoss eignet sich für starkes bis sehr starkes Wild auf grössere Entfernungen. Auch hier liegt der OWB bei max. 300 Metern.
  .338 Winchester Magnum Ausgangspatrone für die .338 Winchester Magnum war die veraltete .33 Winchester aus den ersten Jahren des vorigen Jahrhunderts.
  .340 Weatherby Magnum Aufgrund des Hülsonvolumens kann die .340 Weatherby Magnum um ca. 100 m/s höhere Geschossgeschwindigkeiten erzeugen als die .338 Winchester Magnum.
  .338 Lapua Magnum Die imposante Erscheinung der .338 Lapua Magnum lässt schon erahnen, was leistungsmässig in ihr steckt.
Gian-Marchet® "Fontana" Fontana Dieses Geschoss kann getrost als europäisches Magnum-Allround-Geschoss bezeichnet werden, zumal es siche sehr gut für alles Wild in Europa, Nordamerika und Afrika auf sehr weite Distanzen eignet. Der OWB des "Fontana" Geschosses liegt ebenfalls zwischen 20 und max. 300 Metern.
  8 mm Remington Magnum

Die 8 mm Remington Magnum kam 1977 auf den Markt, wobei sie mit den Geschossgewichten 12,0 g und 14,3 g vorgestellt wurde. Gleichzeitig erschien die Remington Repetierbüchse Mod. 700 in diesem Kaliber.

  .325 Winchester Short Magnum

Die .325 WSM ist nichts anderes als eine auf 8mm aufgeweitete .300 WSM. Diese so neu entstandene Patrone ist im ähnlichen Anwendungsbereich wie die Europäische Patrone 8x68S.

  8x68S

Der Ursprung der 8x68S geht zurück bis in die Mitte der dreissiger Jahre. Bei RWS war man damals dabei, auf Grund der regen Nachfrage eine Hochleistungs-Patrone im 8-mm-Kaliber zu entwickeln, welche den schon vorhandenen Patronen wie 8x64S und 8x75S überlegen sein sollte.

  8mm-06

Aus der bestens bekannten .30-06 Springfield sind viele Wildcats entstanden. Auch die 8mm-06 wurde mittels Aufweitung der .30-06 Hülse auf .323 hergestellt. Die Leistung der so entstandenen Patrone 8mm-06 entspricht derjenige der uns bekannten 8x64S Brenneke.

  8x64S

Anlass für die Schafung der 8x64S war ohne Zweifel die Annahme der .30-06 Springfield durch die Amerikaner. Brenneke wollte unter Beibehaltung des 8-mm-S-Kalibers die Leistung der .30-06 zumindest kopieren. Da die Annahme der 8x64S als Armeepatrone von den deutschen Militärstellen abgelehnt worden war - man sah keine Notweindigkeit, die 8x57IS ersetzen zu müssen - stellte Wilhelm Brenneke seine neue Patrone der Jägerschaft vor. Das war 1912 und noch vor dem Ersten Weitkrieg.

  8x57IS

Bereits 1888 als Patrone M/88 für das Gewehr 88 auf den Markt gebracht und fasst gleichzeitig als Jagdpatrone übernommen, war die Patrone 8x57IS ursprünglich mit einem Geschoss kleineren Durchmessers verladen. Das 14,7 Gramm VMR wurde in den Jahren 1904/1905 durch das im Durchmesser stärkere 10,0 Gramm S-Geschoss ersetzt.

  8x57IRS Das Nebeneinander von zwei 8-mm-Kalibern führte auch bei den Kipplaufwaffen zu einiger Verwirrung. Der 1905 für die Militärpatronen übernommene 8mm-S-Geschoss-Durchmesser wurde gelegentlich auch in 8x57 R-Hülsen verladen und durfte dann nur in entsprechend geänderten Waffen mit S-Läufen (7,89/8,20) verschossen werden.
  8x75RS Die 8x75RS wurde ca. 1908 von DWM im Auftrag der "Behrs Waffenwerke, Suhl" (Simons) aus der 9,3x74R weiterentwickelt und sollte als Hochwildpatrone auch in den damaligen deutschen Kolonien Anwendung finden.
Gian-Marchet® "Jenatsch" Jenatsch Dieses Geschoss ist für alles Wild in Europa, insbesondere für kleines sowie mittleres Wild auf grössere Entfernungen geeignet. Der OWB des "Jenatsch" Geschosses liegt bei max. 300 Metern.
  7,82 Warbird Lazzeroni Als die Firma Lazzeroni Arms aus den USA diese Patrone im Jahre 1995 entworfen hatte, wurde eine ganz neue Hülsen-Konstruktion entwickelt. Diese Patrone wurde speziell entwickelt um genügend Geschwindigkeit für starkes nordamerikanisches und afrikanisches Wild auf weite Distanzen zu haben.
  .300 Remington Ultra Magnum Die .300 Remington Ultra Magnum ist eine sehr kraftvolle Patrone. Sie wurde im Jahr 1999 von Remington auf dem Markt gebracht.
  .300 Weatherby Magnum Die .300 Weatherby Magnum ist eine kraftvolle Patrone und bringt über den Daumen etwa 100 m/s mehr Mündungsgeschwindigkeit als die .30-06 bei gleichen Geschossen.
  .300 Winchester Magnum Wie alle Gürtelpatronen stammt die .300 Winchester Magnum von der .375 H & H Magnum ab, stellt sich jedoch bei näherer Betrachtung als modifizierte "Schwester" der .338 Winchester Magnum von 1958 und somit als "Enkelin" der .458 Winchester von 1956 dar.
  .300 Winchester Short Magnum Eine der neuesten Patronen der letzten Zeit. Die 300 Winchester Short Magnum (WSM) hat eine hohe Eigenpräzision, benötigt kein Magnum-System und ist nun für fast alle gängigen Büchsen erhältlich.
  .30 R Blaser Die .30 R Blaser entstand auf Initiative der Blaser Jagdwaffenfabrik Isny, im Werk Stadeln von Dynamit Nobel und wurde zur IWA im Jahr 1991 mit zwei Laborierungen vorgestellt.
  .30-06 Springfield 1906 als Modifikation der 1903 entwickelten US-Dienstpatrone in die US-Armee eingeführt, trug die Patrone den offiziellen Namen "Ball Cartridge, Caliber .30, Model of 1906", woraus im allgemeinen Sprachgebrauch das ".30-06" wurde.
  .308 Winchester Bereits 1952 als Jagd- und Sportpatrone vorgestellt, scheint die .308 als solche entwickelt worden zu sein, zumal sie erst 1954 als Militärpatrone angenommen wurde und erst 1957 die entsprechenden Armeewaffen vorhanden waren.
Gian-Marchet® "Guisan" Guisan Dieses Geschoss "Guisan" ist speziell auf Anfrage von Schweizer Jägern entwickelt worden. Das Kaliber 7,5x55 ist bewährt und diese Geschoss eignet sich für schwaches bis mittelstarkes Wild auf grössere Entfernungen. Auch hier liegt der OWB bei max. 250 Metern.
  7,5x55 Ausgangspatrone für die 7,5x55 war die Schmidt&Rubin-Patrone von 1889, die aus dem Militär-Repetierer gleichen Modelljahres verschossen wurde und ein 13,6 Gramm schweres Bleigeschoss mit Papierwicklung auf etwa 600 m/s beschleunigte.
Gian-Marchet® "Von Planta" Von Planta Das Geschoss "Von Planta" ist für alles Wild in Europa geeignet, vor allem für kleines sowie mittleres Wild auf grössere Entfernungen. Der OWB des "Von Planta" Geschosses liegt bei max. 300 Metern.
  7 mm STW Die 7 mm STW setzt mit einer Hülsen-Kapazität von 98,30 Grains eine Leistung um, die nicht wesentlich mehr leistet als die Patrone von Roy Weatherby im Kaliber 7 mm! Diese Patrone ist sehr gut geeignet für starkes nordamerikanische Wild auf sehr weite Distanzen bis 300 Meter.
  7x66 Super Express vom Hofe Die 7x66 S.E. v. Hofe wurde 1955 von Walter Gehmann, Inhaber der Firma Vom Hofe und Ex-Weltmeister im Gewehrschiessen, konstruiert.
  7 mm Weatherby Magnum Die 7 mm Weatherby Magnum leistet um 30 m/s mehr Geschwindigkeit als die sogenannte kurze 7 mm Magnumpatrone. Sie wurde 18 Jahre früher eingeführt als ihre grösste Konkurrentin von Remington.
  7 mm Winchester Short Magnum  Die 7 mm Winchester Short Magnum leistet mehr Geschwindigkeit als die sogenannte 7 mm Remington Magnumpatrone.
  7x64 Im Prinzip nicht viel mehr als eine verlängerte 7x57 Mauser von 1893, gestaltete sich der Werdegang der 7x64 doch komplizierter. Wilhelm Brenneke beschäftigte sich schon in der Zeit nach der Jahrhundertwende mit der Verlängerung von damaligen Standardhülsen, um auf diese Weise eine Leistungssteigerung herbeizuführen.
  7x65R Was hinsichtlich der Beliebtheit und der technischen Universalität der 7x64 gesagt wurde, gilt in gleichem Masse auch für die Schwesterpatrone mit Rand.
  7mm Remington Magnum Die 7mm Remington Magnum ist eine bekannte "kurze", d.h. in normallange Standard-Jagdbüchsensysteme passende Magnum-Patrone US-amerikanischen Ursprungs.
  .284 Winchester Die .284 Winchester wurde im Jahre 1963 für das Modell 88 Lever-Action und 100 Semi-Auto-Büchse von Winchester entwickelt. Beide Büchsen werden nicht mehr hergestellt. Diese Patrone ist sehr ähnlich wie die Schweizer Schmidt & Rubin und ist für kurze Systeme designed worden.
  7mm-08 Remington Basierend auf die .308 Winchester wurde dann von der Firma Remington im Jahre 1980 die so genannte "short-action" 7mm-08 Remington entwickelt. Die Präzision der so neu kreierten Patrone liess keine Wünsche offen, zumal auch die Mutterpatrone .308 Winchester auch einiges an Präzisions-Potential aufweist.
  7x57 Obwohl in den letzten Jahrzehnten ein wenig in den Hintergrund gerückt und nicht mehr ganz so beliebt wie zwischen den Weltkriegen, kann die ausgewogene Mittelpatrone 7x57 gegen die anderen Standardpatrone recht gut bestehen.
  7x57R In Anlehnung an die Randversion der 8x57 von 1888 wurde auch die 7x57 von 1892/93 sehr bald mit einem Rand versehen und in Kipplaufwaffen angeboten. Dies war ein äusserst mutiger Schritt zu einer Zeit, als noch den Express-Patronen mit ihrer konischen Hülse der Markt gehörte und die Kipplaufwaffenverschlüsse denkbar enfach gehalten waren.
Gian-Marchet® "Von Salis" Von Salis Das Geschoss "Von Salis" ist für alles Wild in Europa geeignet, vor allem für kleines sowie mittleres Wild auf grössere Entfernungen. Der OWB des "Von Salis" Geschosses liegt bei max. 300 Metern.
  6,5x63 Messner In Seit vielen Jahren ist es das Ziel des Franzosen Joseph Messner, eine präzise und leistungsfähige Magnum-Jagdpatrone im Kaliber 6,5 mm zu entwickeln.
  6,5x68 In den Jahren 1938 und 1939 bei RWS in Nürnberg entwickelt, kam die 6,5x68 im Frühjahr 1940 auf den Markt. Manche patronenhistorische Quellen benennen die Firma August Schüler oder die Firma Krieghoff als Entwickler, andere die Firmen Vom Hofe oder gar Mannlicher. Diese Angaben sind falsch. Vielmehr war die 6,5x68 eine Parallelentwicklung der 8x68S und erschien ein Jahr später als diese.
  6,5x68R Die Erfolge der randlosen RWS-Entwicklung 6,5x68 gaben den Ausschlag, auch eine Randversion der starken Weitschusspatrone anzubieten. Nach den gleichen Einsatzbedingungen beurteilt, kam die Randpatrone gut an, wenngleich sie den Bekanntheitsgrad der randlosen Version nicht ganz erreicht. Das ist aber schon deshalb erklärlich, weil die ältere 6,5x68 in preisgünstigen Repetierbüchsen augeboten wird, während Kipplaufwaffen (Bockbüchsflinten oder meist Kipplaufbüchsen) in diesem Kaliber doch eine gewisse Liebhaberangelegenheit sind.
  6,5x65 RWS Die 6,5x65 RWS sollte weder die bewährte 6,5x57 verdrängen, noch der starken 6,5x68 Konkurrenz machen. Vielmehr ist die moderne RWS-Konstruktion als ausgewogene Mittelpatrone dazu geeignet, die beiden älteren Patronen zu ergänzen.
  6,5x65R RWS Wie ihre randlose Schwesterpatrone wurde die 6,5x65R RWS im März 1990 anlässlich der IWA in Nürnberg dem interessierten Fachpublikum vorgestellt.
  6,5-284 Norma Wegen der enormen Popularität der 6,5mm Kaliber in Europa wurde diese Wildcat Patrone von Norma in Schweden im Jahre 2001 als Fabrik-Ladung entwickelt und auf den Markt gebracht. Eine grosse Anzahl Jäger nahm diese Patrone begeistert an, weil die Patrone sehr präzise ist und mit einem moderaten Rückstoss für angenehmes Schiessen verhilft.
  6,5x64 Brenneke In der Reihe der bekannten Brenneke-Patronen mit den Kalibern 7 mm, 8 mm und 9,3 mm und Hülsenlängen von 64-65 mm  war das Kaliber 6,5 mm  bisher nicht vertreten. Wilhelm Brenneke hatte diesem offenbar keine Beachtung geschenkt..
  6,5x55 Schwedisch Die 6,5x55 Schwedisch Mauser ist schon eine recht alte Patrone. Sie entstand aus der Zusammenarbeit einer norwegischen und schwedischen Kommision und wurde 1894 in beiden Staaten als offizielle Militärpatrone eingeführt, und zwar in Norwegen für das Krag-Jörgensen-Repetiergewehr.
  6,5x57R Wenn der Ursprung der 6,5x57 auf etwa 1893 festgelegt werden kann, so ist die R-Version nicht viel jünger. Die Aktivitäten der Büchsenmacher jener Zeit gingen meist dahin, Kipplaufwaffen in den Randversionen der damals in fas undruchschauberer Menge neugeschaffenen Patronen herzustellen. Meist in Büchsflingen (nebeneinanderliegende Schrot- und Büchsenläufe), aber auch schon in Drillingen (1878 wurde der erhste Hinterladerdrilling patentiert) wurden die neuen Randpatronen eingebaut und es dürfte um die Jahrhundertwende sicher auch schon eine 6,5x57R neben des damals noch geläufigeren "Expresspatronen" dabeigewesen sein.
  6,5x57 Der Ursprung der Paul Mauser Entwicklung kann nicht genau terminiert werden; zu vielseitig war die Aktivität des Oberndorfers in den Jahren zwischen dern Einführung der Patrone M/88(8x57) und der Jahrhundertwende. Die Mutterhülse wurde damals zu vielen mehr oder weiniger tauglichen Formen umgepresst, aufgeweitet oder eingewürgt; die "Tochterhülsen" wiederum als Grundform für weitere Modifikationen benützt. Es ist aber sicher, dass die 6,5x57 aus der Zeit nach 1890 und vor 1894 stammt; ziemlich sicher wurde sie 1893 entwickelt.
  .260 Remington Die Patrone .260 Remington ist basierend auf der Hülse der .308 Winchester und wurde im Jahre 1998 auf den Markt gebracht. Sie ist nicht die schnellste, aber wahrscheinlich diejenige mit dem geringsten Rückstoss. Die Präzision ist sehr gut und mit den korrekten Geschossen kann diese kleine Patrone Erstaunliches leisten.

Legende:
Tierart Verwendung
Zielscheibe
Fuchs/Auerhahn
Reh
Schwarzwild
Rotwild
Elch
Büffel
sehr gut geeignet
gut geeignet
geeignet
nicht geeignet

Die Zukunft wird es zeigen...

Quelle: "Wiederladen" von Dynamit Nobel, 8. ergänzte und überarbeitete Auflage, 1998.
Quelle: "DEVA Wiederladen", 5. Auflage, 2005
Quelle: "Cartridges of The World" 9th Edition, revised and expanded, 2000

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Konzept: Gian-Marchet
Datum letzte Änderung: 04.12.2010 16:24:32