Gian-Marchet®-Geschosse. Die neue Definition weidgerechten Jagens!

Wildschwein (sus scrofa)

Sus Scrofa Stillleben...

Jagdstrecke 2012
Überläufer in Doberschütz in Sachsen
"Drückjagd, Schuss von Kanzel auf rd. 60 Meter, Sau wechselt durch Bestand von vorn an und zieht über Wechsel raus auf Wiese, wo Schuss erfolgt. "
Wildsau mit Gian-Marchet®

Auch hier Waidmannsheil zum Überläufer.


Überläufer in Lörach
"Noch am Fuchs isch as Auto bi dar Stross varbi und promt im Schlamm stecka bliiba. A khoga Lärm händs gmacht dia zwai Jäger bis dä Jeep widar uf da Stross gsi isch. Für mi han i denkt dooo lauft sicher nüüt meh.....aber zmool häts uf dar andara Taal Siita agfanga Schüssa. Immer nöcher und immer lüüter sind d'schüss kho. I ha mi grüstat und bi grad im Aaschlag gsi isch scho a Frischling uf mi zua graasat. I minam Erdsitzli han i fascht dar Cac ida Hosa kha. Denkt hani wenn dä jetzt no a Schritt meh macht denn......und scho hats Chaaabuuum und d'Kugla isch zum Rüssal ina durchs Herz und zum Brustbai ussa. Platsch au dä isch nu flach aba,.......wmh...."


Fuchs mit Gian-Marchet® Original...

Waidmannsheil zum Überläufer.


Jagdstrecke 2010
Starker Überläuferkeiler in Brandenburg
Zuerst war ich im Revier in Neubrandenburg in der Nähe von Harnekop. Mein Jagdkumpel Ole hatte mich wieder mal zur Sauenjagd eingeladen. Da ich bereits im Juli da war, kannte ich die wichtigsten Kanzeln und Pirschwege. Diesmal galt es nicht dem Rehwild sondern den Sauen. Der Mond hatte nach 21:00 Uhr genügend Kraft, die Felder und die abgeernteten Äcker auszuleuchten. Und so pirschten wir entlang eines Feldweges, verdeckt hinter den Sträuchern und Bäumen. Reh haben wir im Anblick gehabt. Danach tauchte noch Rotwild auf, und zwar auf einer Distanz von ca. 250 Meter: genau auf der Kante des Ackers. Im Hohllicht sah man die Geweihten - gewaltige Hirsche. Gemäss Jagdkumpel Ole so in der Geweihgewichtsklasse zwischen 9 - 10 kg ....

Weiter ging es: rauf über eine Kuppe, dann gaaaanz langsam rüber geglast, und da stand eine einzelne Sau. Ole hat mir sofort gesagt, "... mach Dich bereit...". Mein Puls (wie immer - ist halt Jagdfieber) schnell auf Hochtouren... Die Sau hatte uns nicht bemerkt, der Wind stand nämlich super. Ich habe mich eingerichtet für den sogenannten Schneidersitz-Schuss.

Durch die Kälte (-3° Celsius) ist das ZF gleich beschlagen. Und so musste ich beide Linsen mit dem Papiernastuch putzen. Danach die Büxe (.416 Remington Magnum) in Anschlag. Die ca. 82 kg schwere Sau in der Zwischenzeit hoch geworfen - und ich habe fliegen gelassen.

Auf den Schuss hin (gemessene 80 Meter Distanz) hat sich der Überläufer um 180° gedreht und ist noch ganz kurz geflüchtet. Nach rund zwanzig Meter Schlussspurt ist der Überläufer gelegen. "Waidmannsheil... " hat Ole gejubelt.

Die Bergung gestaltete sich noch ziemlich schwierig, da der Acker pflutschnass war, wegen des Regens der Vortage. Das Stück wog ziemlich viel, was sich dann in der Wildkammer auch bestätigte!

Starker Keiler, erlegt mit der .416 Remington Magnum Gian-Marchet® Okavango...

Weidmannsheil dem Bündner Jäger

Zwei Wildsauen in Brandenburg
Zwei weitere Wildsauen wurden mit der 9,3x62 und der Gian-Marchet "Ole" Patrone erlegt. Beide Stücke flüchteten nur sehr kurz.

Weidmannsheil nach Brandenburg

Wildsau, erlegt mit der 9,3x62R Gian-Marchet® Patrone...

Weitere Wildsau im grenznahem Deutschland
Ein Bündner Jäger, der im grenznahem Deutschland wieder mal erfolgreich war. Hier der Erlebnisbericht des Jägers.

"Nach langen 15 monaten konnte ich endlich wieder eine "sus scrofa" erlegen. Nach vielen Stunden am Ansitz mit vielen kalten Nächten ist es in einer Sommernacht fast zufällig zum glücklichen Ende gekommen. Mein Kollege Dario hat die ganze Woche sehr zuverlässig gekirrt und ich hatte das nötige Sitzleder. Um 22.20 hörte ich das erste Geräusch von Sauen. Sofort habe ich meine Augen geschlossen und einfach gewartet. Als ich die Augen öffnete, standen 3 Stück an der Kirrung. Blitzschnell aber geräuschlos konnte ich das Schwächste sortieren und dann puuum und es raschelte eine ganze Weile. Nach einer halben Stunde bin ich dann mit wackligen Beinen zum Anschuss. Dort lag also meine erste Wildsau. Die erste im neuen Revier. Kein Meter ist sie nach den Schuss gewichen. Cool....Weidmannsheil"

Wildsau, erlegt mit der 10,3x60R Gian-Marchet® Patrone...
Der Jäger führt die schon legendäre Patrone 10,3x60R, geladen mit dem Gian-Marchet® "Original" Geschoss. Die Schussdistanz betrug ca. 40 Meter. Die Sau ist nach dem Schuss im Knall verendet. Das Stück wog ca. 43kg.

Waidmannsheil dem Bündner Jäger.


Jagdstrecke 2008
Weitere Wildsauen im grenznahem Lörrach
Wiederum ein Bericht eines verwegenen Bündner Jägers, der im grenznahem Lörrach erfolgreich war. Wurde am 6. Dezember bereits ein Frischling und am 13. Dezember eine stattliche Sau erfolgreich gestreckt, so ist es am 3. Januar 2009 ein Überläufer von ca. 40kg ! Während einer Drückjagd konnte Jäger Jachen-Fadri eine stattliche Wildsau von ca. 57 kg Gewicht erlegen.

Dabei verwendete der Jäger die schon legendäre Patrone 10,3x60R geladen mit dem Gian-Marchet® "Original" Geschoss. Die Schussdistanz betrug weniger als 30 Meter. Die starke Sau ist nach dem Schuss noch ca. 40 Meter geflüchtet, um danach in ein nahen Bach zu fallen.

Waidmannsheil ins grenznahe Lörrach.


Wildsau im Schwarzwaldischem Zwerenberg
Auch hier ein erfolgreicher Bericht aus dem Schwarzwaldischem Zwerenberg. Ebenfalls auf einer Nachtansitzjagd in konnte Jäger Andreas eine Wildsau von ca. 19 kg Gewicht erlegen. Dabei verwendete der Jäger die Patrone 8x57IS geladen mit dem Gian-Marchet® "Fontana" Geschoss. Die Schussdistanz betrug ca. 40 Meter. Der Frischling ist nach dem Schuss in eine Senke verschwunden. Nachfolgend der Bericht des glücklichen Jägers: "Vollmondansitz in einem Nord-Schwarzwälder Revier. Um 23:00 trat völlig unvermittelt aus dem Nebel eine etwa 25-köpfige Rotte auf einen Acker, nahe der Waldkante. Das beschossene Stück (eine Frischlingsbache) stand alleine und breit. Der Treffer riß das Tier von den Läufen, daher keine Fluchtstrecke. Die Wirbelsäule wurde durchschlagen und der obere Teil der Lunge wurde geschädigt."

Nachtrag aus des Jägers Küche: "Wie sah denn der Frischling nach dem Zerwirken aus? War der Rücken stark zerstört? Blau? Hämatome?
Antwort aus der Fleischerei: Der Rücken war an der Stelle zwar durchschossen, aber es waren keine grossflächigen Hämatome vorhanden. Ich war sehr angenehm überrascht; ich hab die Stelle ausgeschärft und fertig wars. Den Rücken hab ich dann auch gleich ausgelöst und einzeln eingefroren. Also eine sehr brauchbares Geschoss."

Waidmannsheil in das Schwarzwaldische Zwerenberg.



Wildsau im Süddeutschem Lörrach
Auf einer Nachtansitzjagd in Lörrach konnte Jäger Jachen-Fadri eine Wildsau mit der Patrone 10,3x60R Gian-Marchet® "Original" erlegen. Die Schussdistanz betrug ca. 30 Meter, nach dem Schuss ist die Sau sofort verendet.


Waidmannsheil nach Lörrach.


Jagdstrecke 2007
Starker Keiler in Österreich
Auf einer Drückjagd in Österreich konnte Jäger Ralph einen starken Keiler erlegen. Dieser Keiler wurde mit der bewährten Kombination der Gian-Marchet®-Geschosse in der 9,3x62 Patrone gestreckt. Der genaue Bericht steht noch aus, wird aber noch nachgeliefert. Fotos des Keilers sind nun nachgeliefert!

Starker Keiler, erlegt mit der 9,3x62 Gian-Marchet® Patrone...


Waidmannsheil nach Österreich.






Überläufer-Keiler in Süddeutschland erlegt
Im Gebiet von Jestetten könnte Jäger Sven einen Keiler erfolgreich erlegen. Dabei hat er einiges erlebt. Hier sein Bericht:
"Nach knapp zwei Stunden auf dem Stand, wechseln mich zwei Sauen an, die ich als Überläufer anspreche. Als die erste breit steht und sichert halte ich aufs Blatt, drücke ab - und nur ein leises "Klicken", ich warte kurz, repetiere durch und zum Glück steht die Sau noch da, drücke ab, wieder nur "Klick. DER ZWEITE VERSAGER. Wieder warten, repetieren, die Sau steht immer noch, aber die zweite macht gerade eine Abgang. Ich drücke ab, und merke sofort dass ich durch das lange hochhalten geschlampt habe. Die Sau quickt, und ist nur noch zu sehen, wenn sie in der Bodensenke versucht vorne hoch zu kommen, ich passe so einen Moment ab, und kann den zweiten Schuss antragen. Die zweite Sau ist leider schon auf und davon. Die Rücksprache mit dem Hersteller der GM-Munition, hat ergeben, dass fast sämtliche Zündhütchen zu tief gesetzt waren. Es wird Besserung gelobt, was ich hoffe. Der erster Treffer ging auf die Wirbelsäule auf Höhe der Nieren, zweiter Treffer Hochblatt Lunge Denn trotz der Knochentreffer war mein Metzger hoch begeistert, dass keinerlei Hämatome zu sehen waren."



Die Dramaturgie war nicht zu überbieten. Obwohl Jäger Sven zwei Male nachrepetieren musste, bewahrte er Nerven und so konnte er diesen Überläufer-Keiler erlegen! Das nenne ich Jagdbeherrschung.

Waidmannsheil zum Überläufer-Keiler.



Wieder zwei Wildschweine im grenznahen Lörach  
Jäger Jachen-Fadri hat die Nacht zum Nikolaus-Tag (6. Dezember 2007) wieder zugeschlagen. Diesmal hatte er eine Büchse im Kaliber 9,3x62 geladen mit Gian-Marchet®-Geschossen. Dabei konnte er einen ca. 19 kg schweren Frischling sowie eine Sau von ca. 40 kg. Der genaue Bericht sowie Bilder werden noch kommen.

Waidmannsheil nach Lörach

Wildschwein im grenznahen Lörach
Jäger Jachen-Fadri wurde zur Jagd im grenznahen Lörach eingeladen. Und so konnte er eine Wildsau erlegen. Die Gian-Marchet®-Kugel im Kaliber 10,3x60R durchschlug Blatt und Herz, die Sau (ca. 42 kg sauber aufgebrochen) ist schlagartig zusammengebrochen und ist am Anschuss gelegen. Die Wildsau stand auf einer Distanz von ca. 42 Metern.

Nachfolgend der Bericht des Jägers:
"Aus einer Rotte von sieben Stück Wild konnte ich eine Sau erlegen die leicht seitlich aus der Rotte getretten ist. Es war ziemlich dunkel. Trozdem konnte ich einen guten Schuss anbringen und die Sau lag sofort im feuer. Durch den Feuerball konnte ich das Verhalten auf den Schuss nicht festestellen."

Waidmannsheil nach Lörach


Wildschwein am Hunsrück
Jäger Norbert aus Österreich hat ein Bericht einer sauber erlegten Wildsau geschrieben.
"Zwei Schweine traten auf die Bühne. Jäger Norbert wählte das weibliche Stück. Auf rund 30 Meter Entfernung wurde eine nicht führende Bache von 50kg Wildpret geschossen. Auf den Schuss hin stieben die Schweine weg. Die kurze Nachsuche wurde angegangen. Es wurde jede Menge Schweiss an angelaufenen Bäumen gefunden, der vom nahen Ende des Tieres zeugten. Nach einem kurzen Schwenk Richtung Tal war es vorbei. Die Sau liegt. Das Gian-Marchet® Geschoss "Jenatsch" im Kaliber .300WSM ging durch ihren rechten Ellbogen rein, zerstörte Leber und Lunge und trat in der Mitte der Federn links wieder raus."

Weidmannsheil dem Erleger!


Wildschwein in Märkisch Oderland
Jäger Ole konnte während eines Ansitzes am 24. Februar 2007 abends um 20:15 eine Wildsau auf ca. 122 m ansprechen und erlegen. Hier sein Bericht:
"Ich sass an einem Stoppelmaisacker an. Gegen 19:30 Uhr wechselte eine Rotte von 13 Sauen auf die Fläche. Die Sauen wechselten in eine Senke vor mir, hielten sich aber immer in einer Entfernung von 150-250 m von mir auf. Für einen verantwortbaren Schuss bei dem Licht des Halbmondes zu weit. Die Sauen zogen des relativ starken Windes wegen nicht über den Rand der Senke hinaus. So beschloss ich sie bei halbem Wind anzugehen. Nach einiger Zeit hatte ich einen Frischling abseits frei und breit stehen. Das Stück rutschte im Knall zusammen und rührte keine Borste mehr. Eine Frischlingsbache von aufgebrochen 40 kg.

Das Geschoss hat beide Blätter durchschlagen, dabei sämtliche Gefässe vom Herzen getrennt (lag lose in der Kammer) und ein großes Loch in die Lunge gerissen!"

Weidmannsheil nach Märkisch Oderland


Jagdstrecke 2006

Starker Keiler in Tessin erlegt
Jäger Massimo aus dem Misocs ist ein erfahrener Wiederlader. Dabei verwendet er die .416 Remington Magnum geladen mit dem Gian-Marchet®-Original-Geschoss. So konnte er einen starken Keiler im benachbarten Kanton Tessin erlegen. Hier ein Bild:
Starker Keiler in Tessin erlegt mit Gian-Marchet®-Geschoss...

"Ja richtig, ich probierte auch Geschosse von Mitbewerbern, und mit meiner Büchse geht es gut. Ich habe nur auf Murmeltiere geschossen, nicht auf Schalenwild. Auf Schalenwild bleibe ich bei Gian-Marchet®-Original-Geschoss, sie sind die besten." So der Kommentar von Jäger Massimo.

In diesem Sinne Weidmannsheil!


Zwei grobe Sauen in Niederösterreich
Jäger Varminter aus der Steiermark berichtet über die saubere Erlegung von zwei grobe Sauen in Niederösterreich. Hier sein umfangreicher Bericht:
"Die beiden Sauen (Überläuferkeiler ca. 55kg aufgebrochen und grober Keiler ca. 170 kg aufgebrochen) wurden beide von mir im Rahmen einer Drückjagd in Niederösterreich beschossen. Ich war da mit meinem Ridgeback als Hundeführe im Einsatz, mit dem Auftrag, angeschweissten Sauen während des Durchgehens den Fangschuss anzutragen.

Der Überläuferkeiler war während des ersten Triebes weich beschossen worden und ins Wundbett gegangen, mit Blickrichtung direkt auf die Treiberkette und mich. Als mein Ridgeback ihm auf die Schwarte rücken wollte, wurde er mit Haupt und Vorderläufen hoch, erhielt auf ca. 20 m Entfernung das 9,3er Gian-Marchet® Ole-Geschoss schräg von Vorne. Nach dem Schuss fuhr er blitzartig aus dem Wundbett, stürmte frontal auf mich zu, um 2 Meter vor mir zusammenzubrechen und zu schlegeln.

Da sofort darauf ein DJT und mein Ridgeback an der Sau waren, setzte ich einen Fangschuss mit der .40S&W auf das Haupt.

Der schräg verlaufende Schusskanal mit dem Gian-Marchet® Geschoss war ca. 50 cm lang, der Ausschuss mit gut 70 mm relativ gross, die Lunge teilweise aus dem Ausschuss gezogen. Auf diese Entfernung hat das Geschoss offensichtlich noch eine sehr hohe Geschwindigkeit, auch aus meimen 47 cm Kurzlauf!

Am Nachmittag war direkt vor uns eine Rotte Sauen, mehrere starke Stücke dabei. Ein sehr starker Keiler machte Kehrt, versuchte durch die Treiberkette zu brechen und wurde von einem Terrierführer mit 2 Schuss Brenneke beschossen. Der Keiler zeichnete zwar auf die Schüsse, war aber noch mobil und versuchte nochmals durch die Treiberkette zu kommen. Also strich ich an einer Haselnussstange an und schoss auf ca. 70 m schräg hinauf auf den Keiler. Der Einschuss sass nun tiefblatt, mit schrägem Schussverlauf durch beide Schulterblätter, Ausschuss hochblatt. Nach diesem Schuss verendete der Keiler augenblicklich. Wirkung des Geschosses wie von Sense umgemäht - sofortiges Verenden!"

Ein kräftiges Weidmannsheil nach Österreich.


Sechs Wildsauen in Ungarn
Der Bündner Jäger Georg hatte sich bei einer Drückjagd im Januar 2006 in Ungarn angemeldet. Voller Erwartung und gut ausgerüstet ist er, zusammen mit weiteren Bündner Jägern dorthin gefahren. Und so konnte Jäger Georg während mehreren Tagen insgesamt sechs Wildsauen sauber erlegen. Die Wildsauen hatten ein Wildbretgewicht von zwischen 35kg und ca. 150kg. Die mitgenommene Gian-Marchet®-Munition im Kaliber 10,3x60R leistete sehr wertvolle Arbeit. Somit erhöht sich die Abschusszahl der Tierart Wildschwein auf über 30 Stück!

Weidmannsheil dem Bündner Jäger!


Wildsauen in Ungarn
Bei einer Herbstjagd in Ungarn konnte ein nicht genannt werdende Bündner Jäger mehrere starke ungarische Wildschweine erlegen. Fünf Stück wurden sauber und waidmännisch erlegt. Die Wildbret-Gewichte lagen so zwischen 60 kg - 200 kg. Der Bündner Jäger bestätigt, dass die Gian-Marchet®-Munition, insbesondere die 10,3x60R für die Saujagd hervorragend geeignet ist. Die Ungarischen Jagdführer waren auch sehr begeistert, weil die beschossenen Sauen meistens rollierten und am Anschuss lagen. Die enorme Durchschlagskraft bewies die "neue Bündner Patrone" bei einem über 200 kg Keiler. Dieser quittierte die Kugel mit einer kurzen Flucht, um dann zu verenden.

Weidmannsheil dem Bündner Jäger!


Überläufer-Bache in Brandenburg

Und wiederum berichtet mir Jäger Ole aus Brandenburg einen erfolgreichen Abschuss eines weiteren Wildschweines. Diesmal war es eine Überläufer-Bache (53 kg Gewicht sauber aufgebrochen), welche an der Kirrung auf einer Entfernung von ca. 30m sauber erlegt wurde. Die Bache bekam Wind, sodass sie erregt und zuerst spitz stand. Danach änderte die Bache die Position und stand breit, und so konnte Jäger Ole die Gian-Marchet® Geschoss sauber tief hinters Blatt antragen. Auf den Schuss hin flüchtete die Bache ca. 40 Gänge. Viel Schweiss und einige Schnitt-Borsten am Anschuss bestätigten Jäger Ole, einen guten Treffersitz zu haben. Er konnte der Schweiss-Spur mit blossem Auge verfolgen. "Schweiss wie aus der Gieskanne..." so der Kommentar von Jäger Ole. Hierbei hat er noch eine Aufnahme der Schweiss-Spur gemacht. Und diese Bilder werden demnächst hier zu sehen sein...




Zwei Wildschweine im grenznahem Elsass

1. Wildsau:
Bei einer
Gesellschaftsjagd im grenznahem Elsass hat Jäger Dieter folgende zwei Abschussberichte zugeschickt. Die Bache kam ziehend auf ca. 30 Gänge an Jäger Dieter vorbei. Nach Ansprechen wurde die Sau beschossen. Der Treffer war ca. 5 cm hinters Blatt angetragen worden. Die Bache zog gerade noch 10 m. Einschuss wie üblich kalibergross - Ausschuss ca. 30 mm - also genügend, um richtig auszuschweissen. Sehr gute Wirkung des Geschosses.

2. Wildsau:
Auf einem Wechsel ansitzend ist Jäger Dieter im Elsass erfolgreich gewesen. Dieser Keiler kam flüchtig auf Jäger Dieter zu und wurde sauber erlegt. Der Keiler wurde absolut tödlich getroffen und ist sofort zusammengebrochen.

Von mir ein kräftiges Weidmannsheil ins Elsass!


Jagdstrecke 2005


Drei Wildschweine in Lörach
Der Reviermitinhaber Daniel aus Lörach berichtet von zwei sauber erlegten Wildschweinen. Diese Sauen wurden auf ca. 20m Entfernung vom Hochsitz erlegt. Der dritten Überläufer-Keiler wurde in der ersten Januar-Woche 2006 ebenfalls sauber erlegt. Obwohl der Treffer nicht optimal im "Boiler-Raum" war, ging dieser über 40 kg schwere Überläufer-Keiler keine 10 Gänge. Das Gian-Marchet®-Geschoss wirkte sagenhaft. Der genaue Bericht wird in den nächsten Tagen eintreffen...

Weidmannsheil ins grenznahe Lörach.


Ein Überläufer-Keiler aus Brandenburg

Diesmal konnte Jäger Ole N. aus Brandenburg einen ca. 50 kg schweren Überläufer-Keiler sauber erlegen. Der Einschuss sowie der Ausschuss wurde tiefblatt angetragen. Wenig Haemathome - alles super - so die SMS von Jäger Ole aus Brandenburg. Auch hier wird der genaue Abschuss-Bericht nachgereicht...

Schwarze Sau auf rotem Schnee, sauber erlegt mit Gian-Marchet® Patrone im Kaliber 9,3x62...

Weidmannsheil nach Brandenburg


Wieder drei Wildschweine
Nur vier Tage ist es her, dass ich in den Wiesen die drei Sauen strecken konnte und die Sauen haben sich nicht daran gestört, wie eine Besichtung der Flächen am Vormittag ergab.

Wir haben einen eisigen Ostwind, Raureif und diesiges Wetter als ich gegen 20:30 Uhr an den Wiesen aus dem Wagen steige. Ich habe mir heut nur relativ leichte Bekleidung angezogen, denn ich habe 80 ha Wiesen zur Verfügung die verteidigt werden sollen. Dann wollen wir mal sehen was sich da ausrichten lässt.

Ich leuchte die Fläche vor mir erst einmal ab, überall frisches und altes Gebrech der Sauen, hier und da ein paar Stellen an denen der Ampfer wuchert und nun dunkle Klumpen und damit Sauen auf der Wiese vorgaukelt. Links von mir streichen packend ein paar Enten aus dem Graben ab unwillkürlich leuchte ich mit dem Glas die Wiese in diese Richtung ab. Eine einzelne Sau zieht dort aus dem Graben in die Wiese, es dürfte ein mittelalter Keiler sein, der dort von den Rapsschlägen her die Enten erschreckt. Etwas näher will ich mir den Burschen schon besehen, wer weiss, vielleicht versteckt sich doch noch das ein oder andere Stück zwischen den Ampferbüschen.
Ich komme trotz des knisternden Grases bis auf 20m an den Keiler heran, aber kein weiteres Stück ist auszumachen. Zehn Minuten schaue ich ihm bei seiner Arbeit zu und freue mich darüber, dass wir ein paar dieser Burschen in unserem Revier auch bis zur Reife stehen lassen können. Es würde mir keinen Spass bereiten einen solchen Keiler auf die Schwarte zu legen. In drei-vier Jahren, wenn er reif ist, wünsche ich mir ein Wiedersehen ausserhalb der Rauschzeit. Aber für heute darf er sich an den Tupulilarver gütlich tun.
Leise ziehe ich mich zurück, ich will auf die Nachbarwiese, hinter dem Erlenstreifen, auf der ich vor 4 Tagen die Sauen streckte.
In der ausgefahrenen Rinne pirscht es sich leise. Das Licht wird besser, die Wolkendecke reisst auf und hin und wieder schaut auch der Mond heraus. Im Schatten der Erlen bleibe ich stehen und leuchte die Wiese vor mir ab, es ist noch leicht diesig auf der Fläche und so kann ich die dunklen Klumpen am Rande des Pappelaltholzes und in der Wiesenmitte nicht richtig einschätzen. Halben Wind habe ich zu den Stücken, also pirsche ich mich vorsichtig im Schatten der Erlen weiter heran und komme so in den guten Wind. Nun kann ich deutlicher sehen. Dreizehn Geweihte stehen in der Wiese und äsen friedlich nebeneinander, daneben steht eine Ricke mit zwei Kitzen, so hat es zumindest den Anschein. Aber das am Rande des Hochwaldes, das sieht verdächtig nach Sauen aus. Ich hocke mich erst einmal hin um die Lage zu sondieren. Die Sauen anzugehen wird schwierig, das Rotwild würde mich nur allzuschnell weghaben...... mitten in diesen Gedanken hinein prasselt es links neben mir im Erlenstreifen und kaum 100 Gänge vor mir ziehen zwei grobe Sauen auf die Wiese. Eine starke Bache und ein guter, aber sicher noch nicht ganz reifer Keiler sind es wie ich nach kurzer Zeit recht eindeutig feststellen darf. Denn noch auf der Wiese beschlägt der Keiler die Bache. Auch hier wäre ein Schuss nur zu leicht anzutragen, aber ich kenne weder die soziale Stellung der Bache, noch ist es lohnend den Keiler zu strecken. Die beiden ziehen aber die Zweisamkeit auch vor und schieben sich durch den Graben wieder zurück in die Erlen. Mir soll es recht sein, sie standen ohnehin gefährlich nahe und hätten eigentlich schon fast Wind haben müssen, aber die Liebe macht hier wohl nicht nur blind.
Ein Blick zu den Sauen am Waldrand, sie sind noch dort. Ebenso die Hirsche, einer tut sich eben nieder. Na prima. Was nun tun? Wer nicht wagt der nicht gewinnt denke ich und pirsche langsam in Richtung Sauen quer über die Wiese. Etwa 150m vor dem Rotwild werde ich klein und verschwinde in den umgebrochenen Streifen der Sauen. Das Rotwild nimmt noch nicht einmal Notiz von mir, es äst in aller Ruhe weiter, das ist auch gut so denke ich, denn wenn sie abgehen, dann nehmen sie die Sauen sicher mit. Was aber steht an Sauen vor mir. Ganz links, fast unter den Hirschen, steht eine einzelne starke Sau, 50m näher zu mir stehen zwei stärkere Sauen und am Waldrand wieder zwei stärke Sauen. Nanu, da müssten doch irgendwo Frischlinge sein! Also näher ran, immer die Hirsche im Auge behaltend, robbe ich über die schwarzen Streifen weiter an die Sauen, alle 20m eine Pause machend, denn noch bin ich gut 150 von Sauen und Hirschen entfernt. Noch 100 Meter, immer noch äst das Rotwild friedlich und immer noch sind keine Frischlinge auszumachen. Nun erhebt sich der eine Hirsch und äugt zu mir herüber. Aber auch er beruhigt sich, als wüsste er das ihm nichts geschieht und beginnt zu äsen. Vorsichtig schiebe ich mich weiter durch die umgebrochenen Stellen, weiter auf die Sauen zu. Es mögen noch 70m zu den beiden mittleren Stücken sein, als einer der Hirsche wieder in meine Richtung äugt. Jetzt muss es reichen! Der Hirsch beäugt mich die ganze Zeit kritisch, denn ich bin nun weniger als 100 m von ihm entfernt, aber er kann das dunkle, krumme Ding dort in der Wiese wohl nicht einordnen, da ich mit dem Lodenmantel gut mit der dunklen Erde um mich herum verschmelze.
Im Zeitlupentempo hebe ich das Glas an die Augen und versuche mir ein Bild davon zu machen, was da an Sauen vor mir steht. Überläufer sind es wohl nicht, dafür sind sie zu stark auch die Pürzel scheinen mir zu lang dafür. Aber wenn es Bachen sind, wo sind dann die Frischlinge. Die Wiese ist hier kurz, kein Ampfer gaukelt mir hier etwas vor.

Ich weiss nicht wie lange ich die Sauen so betrachtet habe, immer wieder kritisch vom Rotwild beäugt, aber es waren keine Frischlinge auszumachen. Ich entschliesse mich daher eines der beiden Stücke vor mir zu erlegen, in der Gewissheit das es eine Bache ist. Die etwas schwächere von beiden soll es sein, sie wurde auch eben von dem anderen Stück vom Frassplatz verdrängt, also wohl auch nicht die Hochrangigste. Das Zweibein ist schon vor mir aufgebaut, die Waffe leise und langsam darauf gehoben, lange schaue ich noch durch das Zielfernrohr, der Leuchtpunkt hat sich am Blatt festgesogen und fast von allein rührt nun der Zeigefinger am Zünglein...BSSSSSS....deutlicher Kugelschlag und ich sehe das Stück am Anschuss liegen.
En Blick nach links, zum Rotwild, die Herren stehen zusammengerudelt in der Wiese und äugen zu mir herüber, aber sie beruhigen sich wieder und ziehen nun äsend in den Hochwald. Fünfzehn Minuten mochten nun seit dem Schuss vergangen sein, Zeit zum Anschuss zu gehen.
In dem Gewirr aus frischem Gebrech, kleinen dunklen Stellen bin ich wohl etwas aus der Richtung geraten, denn am vermeintlichen Anschuss liegt nichts, da reisst meine brave Wachteline mich nach links mit hoher Nase und da liegt auch die Sau, keine 10m neben mir. Aber was ist das für ein Koffer, das Stück ist stark im Wildbret, wie stark mag dann wohl die andere Sau gewesen sein, ich schätze die Bache auf 70kg (71kg zeigte die Waage später an). Ich drehe das Stück auf den Rücken um mir die Gesäugeleiste anzusehen, diese sieht aber völlig unberührt aus, wie bei einer Überläuferbache, dieses Stück hat ganz gewiss nicht geführt. Ein Blick ins Gebrech zeigt mir, das eine 2 höchstens 3 jährige Bache vor mir liegt. Das Stück ist feist, sehr feist sogar. Als ich am nächsten Tag eine der Liesen auslasse, bekomme ich drei 0,5l Gläser voll herrlichstem Schmalz.

Nachdem ich das Stück versorgt, meine Hände gesäubert und meine Klamotten wieder an habe. Kriegt meine Freundin erst mal nen kurzen Lagebericht. Sie freut sich mit mir, leider muss ich ihre Freude unterbrechen, denn hinter mir im Pappelaltholz knackt es erneut. Als ich das Handy in die Tasche stecke und nach rechts Blicke stehen dort schon zwei Bachen mit 7 Frischlingen und brechen ganz genüsslich. Ja wo gibt es denn so etwas. Das Zweibein lasse ich zurück und pirsche an die 100m entfernt stehende Rotte heran. Zwei weissbunte Frischlinge sind dabei, einer davon soll es werden. Auf 50m bin ich nun heran, Wanda zittert vor Jagdfieber, sie hat die Sauen eräugt und macht sich auf mein Handzeichen hin klein. Einer der Schecken steht abseits, hinter der Rotte, der passt. BSSSS... im Knall ruscht das Schweinchen zusammen, aber die Rotte weiss nicht so recht was los ist. In den Schuss hinein habe ich repetiert und versuche einen weiteren Frischling zu fassen, aber sie stehen alle im Pulk. Nun trollen sie los, direkt auf mich zu, ich habe keine Zeit die Vergrösserung herunter zu drehen, 20m vor mir drehen die Sauen, der Leuchtpunkt steht auf dem Blatt eines braunen Frischling und wieder BSSSSSSS.... im Knall höre ich einen deutlichen Kugelschlag, leider aber auch sofort das Klagen der Sau....MIST. Ich muss auch noch nachladen, das hatte ich nach dem ersten Schuss auf die Bache vergessen und nun habe ich drei Schuss heraus. Ich krame schnell drei Patronen aus dem Etui und pirsche mich leise in Richtung Anschuss, dort habe ich das Stück nach dem Schuss noch schwer krank sitzen sehen. Zwischenzeitlich ist es aber weiter gerutscht, da reisst
Wanda an der Leine, ich höre etwas rascheln, rieche auch eindeutig das Stück, aber verdammt ich sehe es nicht, da eine Bewegung auf dem dunklen Fleck keine 5m vor mir. Da sitzt die Sau, der Fangschuss beendet schnell das Drama. Der erste Schuss sass auf der Leber und ein paar Knochen-Splitter haben das Rückrat verletzt wie sich beim aufbrechen heraus stellen sollte. Der Schecke liegt dort wo ich ihn habe beschossen habe mit gutem Schuss. So halb ärgere ich mich noch über den schlechten Schuss, dann aber überwiegt die Freude.
Diana scheint es wirklich gut mit mir zu meinen bei diesem Mond denke, als ich die Sauen versorgt habe. Das schwerste aber steht mir noch bevor, die Bergung. Die Wiesen sind derart nass, das mit dem Wagen kein herankommen ist, so muss ich denn die Sauen 400m weiter über die Wiese ziehen, aber da bleibt man fit und für diesen reichen Lohn nehme ich diese Arbeit gern in Kauf.

Kurze Zusammenfassung:
"Eine 2-3 jährige, nichtführende Bache mit 71kg Gewicht. Schuss aufs Blatt, Einschuss kalibergross, Ausschuss trotzt vielem Feist ca. 30 mm gross. Die Sau hat sich einfach hingelegt ! Sagenhafte Wirkung. Es lebe Gian-Marchet®"

"Frischling von 24 kg. Dieses Schwein lief um sein Leben. Der Jäger kam zu weit hinten ab so dass das Geschoss die Leber durchschlug und auf einer Keule austrat. Einschuss kalibergross, Ausschuss relativ gross - so ca. 6cm. Knochen gefasst. Das Gian-Marchet® hat hier die volle Wirkung hinterlassen."

"Frischling 19 kg. Schuss mitten aufs Blatt. Das Tier hat sich gleich hingelegt."

"Das HMK-Geschoss von RWS hätte in allen Fällen ähnlich gewirkt, jedoch hätte ich mit starken Hämatomen, so wie extremer Verunreinigung bei dem schlechten Schuss rechnen müssen".

Weidmannsheil nach Brandenburg!


Drei Wildschweine
Jäger Ole aus Brandenburg hat mir am 12. November 2005 folgende Jagdgeschichte zugeschickt:

"Endlich Freitag und endlich einmal wieder Zeit zum Ansitz zu gehen, dachte ich mir als ich am frühen Nachmittag das Büro verliess. Eine kleine
Revierrunde wollte ich eben noch drehen um zu sehen was los ist und wo es am aussichtsreichsten scheint.

Ein Anruf noch bei unserem Revierbetreuer, der schlug mir vor in die Wiesen zu gehen, da ein Mitjäger krank sei und seinen Pirschbezirk ein ganze Weile vernachlässigen würde, sollte ich mich dort einmal umtun. Bei mir war es derzeit ohnehin ruhig, also schnell mal dort in die Wiesen geschaut. Mich traf fast der Schlag als ich die Bescherung sah, der musste schon recht lange krank sein, oder blind!

Die Wiese ist zu einem Drittel umgedreht, die Fährten zeigen das komplette Spektrum dessen, was bei uns an Sauen zu erwarten ist, auch Rotwild ist zu fährten. Also nicht lang überlegt wo es heut Abend hingehen soll.

Gegen 16:30 Uhr schnappte ich mir meine Wachteline und packte mein Zauberzeug in den Wagen und fuhr voller Erwartung ins Revier. Den Wagen liess ich ca. 400m vor der Wiese in einem Pappelaltholz stehen und pirschte mich sachte an die Wiesenkante vor, dort angekommen viel mir sofort ein grosser schwarzer Klumpen direkt vor mir auf, der bedeckte Himmel liess es um diese Zeit schon recht schummrig werden und erst im Glas konnte ich die Rotte aus Bache und 5 Frischlingen sauber erkennen, leider bekam die Bache, wegen des am Waldrand küselnden Windes, sofort etwas weg und zog mit der gesamten Sippe in das angrenzenden Erlen-Schilf-Gestrüpp.. Mist!

Na ja, wenn die schon so früh da sind, dann sollen hier auch noch andere ankommen, dem Bild des Schadens nach zu urteilen waren es eh nicht die Einzigen.

Gegen 17:30 Uhr machte ich es mir auf der Kanzel bequem und leuchtete die Fläche vor mir ab, jeden dunklen Klumpen versuchte ich mir einzuprägen um später nicht von einem genarrt zu werden. Das Licht würde bei dieser Bewölkung so eben ausreichen, da riss mich plötzlich ein lauter Knack aus meinen Gedanken, ich leuchtete die Waldkante aufmerksam ab, dem Knacken nach sollte es aber wohl eher Rotwild sein und richtig da schoben sich auf etwa 100 Gänge Alttier, Kalb und Schmaltier auf die Wiese, alle drei stark im Wildbret. Langsam äsend zogen sie tiefer in die Wiese und von mir fort, kaum zehn Minuten mochte vergangen sein als wieder leise am Waldsaum knackte, diesmal erschien ein mittelalter Hirsch auf dem Wechsel, erzog keine 50 Gänge an mir vorbei und liess sich dabei ausführlich betrachten. Beidseitig eine Becherkrone mit langen Enden, Aug-, Eis- und Mittelspross waren gut ausgebildet und auch die Stangenstärke war nicht zu verachten, ein Hirsch mit Zukunft, die er in unserem weitläufigen Revier auch relativ sicher haben sollte.

Das Rotwild vertrieb mir die Zeit, der Mond wanderte höher, ein leiser Wind kam auf, aber sonst blieb alles still. Mehr aus Gewohnheit schaute ich zu meiner Wachtelhündin hinab, die am Fusse der Leiter angeleint lag und gierig gegen den Wald windete.. Da ein Knacken und nun das typische tapp tapp tapp der Sauen, sie kommen, aber wo. Mit dem Glas leuchtete ich den Waldrand vor mir ab hinter dem ich das Knacken gehört hatte, nichts, etwa fünf Minuten mochte das so gehen, als ich mit dem Glas nach rechts schwenkte um dort einmal die Wiese ab zu leuchten und da waren sie, sechs Überläufer wurzelten da schon mitten in der Wiese umher. Für einen Schuss von der Kanzel wäre es bei diesem Licht zu weit, aber mal abwarten wo die Bande hinzieht. Sie zogen jedoch langsam weiter von mir weg in Richtung des Erlenbruchs, es hilft also nichts, da muss ich wohl ran.

Leise von der Kanzel runter, den Hund geschnappt und ran an die schwarze Gesellschaft, das geht in der umgedrehten Wiese wunderbar leise vor sich, allerdings ist es nun doch recht hell geworden und die Sauen könnten mich auf den hellen Flecken doch recht leicht eräugen, also versuche ich immer in den umgebrochenen Streifen zu bleiben. Ich bin nun auf 60m an die Sauen heran und kann sie schon deutlich schmatzen hören und sie auch schon ohne Glas recht gut erkennen. Ich lasse die Hündin neben mir down machen und knie mich hin. so geht's prima, den Leuchtpunkt an und ein Stück heraus gepickt, da sie alle gleich gross erscheinen nehme ich die erste die passend steht, da schiebt sich ein Stück eben aus einem umgewühlten Fleck heraus und verhofft, leise mäusle ich und das Stück hebt sofort das Haupt.. Ruuums raus ist die Kugel, ein heller Kugelschlag und prasseln im Wald, mehr bekomme ich nicht mit, da die jetzige Ladung noch eine recht ordentlich Feldausleuchtung erzeugt. Also erst mal warten und lauschen, ein Blick zur Uhr 18:50, gegen 19:00 bewege ich mich in Richtung Anschuss und meine Wachteline hebt schon stark Wind holend den Kopf, da sehe ich das Stück auch liegen, es ist im Feuer zusammen gebrochen, na Wanda sollst auch deinen Spass haben, 20m vor dem Stück schnalle ich die Hündin, die sofort am Stück hängt und es ordentlich zaust. Vor mir liegt eine sehr feiste Überläuferbache. Nachdem ich das Stück versorgt habe setze ich mich wieder auf meine Kanzel, es ist ja noch früh und es waren sicher nicht die letzen Sauen des Abends. Ruhig ist es um mich herum, kein Lüftchen regt sich jetzt mehr kein Laut ist zu vernehmen der Mond tauch alles in ein fahles Licht, das Rotwild äset immer noch friedlich in der Wiese hinter mir, der Schuss hat sich nicht gestört. So habe ich einen Zeitvertreib. Gegen 20:00 Uhr rufe ich wie üblich meine Freundin, sie freut sich riesig über mein Weidmannsheil, zu gern wäre sie mit gegangen, aber sie muss am Wochenende arbeiten und so bekommt sie einen Live-Bericht per Telefon, während wir telefonieren wechselt mich ein starker Keiler an, er beginnt 50m vor mir zu brechen, ist aber sehr unruhig, zieht bald hier, bald dort hin, die Rauschzeit hat begonnen und somit darf weiter ziehen, auf ein Wiedersehen im Frühjahr oder Sommer. Weiter rechts zeiht ebenfalls eine einzelne Sau in die Wiese, sie stösst aber bald auf die Überläuferbache und verlässt schleunigst diese ungastliche Stätte. Da miefte meine Hündin wieder mit hoher Nase gegen den Wald und schon höre ich wie sie sich beissen und nun quillt es aus dem Wald hervor, 12 Sauen aller Stärken ziehen auf den gedeckten Tisch, na da muss ich das Gespräch "leider" unterbrechen und meiner Pflicht nachkommen. Eine Bache mit 4 Frischlingen zieht in Richtung meines Sitzes, während der Rest der Sippe weiter nach rechst zieht, ich krame meine Büchse leise aus der Ecke der Kanzel und als ich sie auf die Brüstung habe, knackt es erneut am Waldrand, weitere Sauen wechseln in die Wiese, eine mehr als 20 köpfige Rotte ist es die hier in der Wiese zu Schaden geht.

Diesmal soll es ein Frischling sein, die Bache zieht mir ihren Frischlingen immer näher und ich will es diesmal vom Sitz versuchen, knapp 100m mögen es bis zu den Sauen sein, das Licht ist etwas besser geworden und ich kann nun nach einigem hin und her einen Frischling sauber in Absehen bekommen und schon spricht die 9,3 wieder ihr ernstes Machtwort, ein heller Kugelschlag und wieder das Prasseln im Holz, die Bache flüchtet mit nur noch 3 Frischlingen quer über die Wiese um auf dem Einwechsel des "grossen" Restes auch ins Holz zu ziehen. Am Anschuss ist vom Sitz nichts zu erkennen, also nach geraumer Wartezeit runter und langsam zum Anschuss. Da liegt mit sauberem Schuss eine Frischlingsbache von ca. 20kg. Nachdem ich das Stück zum Sitz gezogen habe versorge ich es und gebe die Erfolgsmeldung an meine Freundin durch, die sich nun halb ärgert und halb freut, da sie nicht mit konnte ich aber doch Weidmannsheil hatte, nach einer Weile überwiegt aber doch die Freude. Es ist jetzt 21:00 Uhr, nun gut man soll auch nicht zu gierig sein so pirsche ich zum Wagen zurück um die Stücken einzuladen und mich auf den Heimweg zu machen, der Weg zum Wagen und zurück verläuft ohne besondere Vorkommnisse, aber als ich aus dem Wagen steige um den Frischling einzuladen, leuchte ich aus Gewohnheit die Fläche noch einmal ab.. Das gibt es doch wohl nicht, habe ich die Schilder übersehen auf denen steht " Füttern verboten!" ?? Da steht doch tatsächlich wieder eine Rotte in der Wiese und das obwohl ich da eben lang gefahren bin. Diese Dickfelligkeit muss bestraft werden. Also nichts wie ran an die Bande, drei Bachen mit wirklich mickrigen Fröschen sind es, die Bachen stehen dicht gedrängt und die Frischlinge zwischen ihnen und dauernd im Pulk, ich habe mich mittlerweile auf 20m heran gepirscht kann die Sauen selbst schon riechen, da kommt so ein frecher Kerl von Keiler aus dem Schilfhorst am Graben an und wirbelt mir die Rotte durcheinander.. das kann doch nicht wahr sein, aber die kommen sicher wieder. Ich glaube nicht das eine der Bachen rauschig ist, die Frischlinge sind doch noch sehr klein, sie mögen vielleicht 12-13 kg haben. So ist es auch mit deutlichen Worten bekommt der Keiler im Holz gesagt das man kein Interesse an seiner Anwesenheit hat. Akustisch kann ich nun den Wechsel der Sauen im raschelnden Laub verfolgen, die kommen wohl doch nicht wieder, sie sind weit in den Bestand gezogen nur der Keiler kommt auf dem Einwechsel wieder zurück, wenn ich nicht genau wüsste das du stinkst mein lieber Freund, aber nein zu jung wärst du auch. Also wende ich mich wieder meinen Sauen zu.

Ich hole mir den Bergehaken aus dem Kofferraum, nehme noch eine Tüte für den Aufbruch mit und wer weiss warum schleppe ich auch noch die Waffe und das Glas mit. Auf halbem Weg ärgere ich mich darüber die Waffe mitgenommen zu haben, sie wird mir die Bergung nicht eben erleichtern. Am Stück angekommen, falte ich die Tüte aus einander, wobei es raschelt und da bläst es leise am Waldrand, ja äfft mich denn der Satan, da steht ja die Rotte von eben, hat wohl nur das Rascheln vernommen und kann nicht einordnen, jedenfalls beginnen sie wieder zu brechen. Na dann, auf ein Neues. Ich komme in den schwarzen Streifen leise und schnell voran, aber jedes Mal wenn ich mich hin knie sind die Frischlinge verschwunden, da ist doch so einen dumme Bodenwelle direkt vor den Sauen, auch stehen sie jetzt bei dem schlechten Licht schon sehr dicht am Bestand und haben sich nur schwach vom schwarz-grau der Erlen ab. Es hilft nichts ich muss noch dichter heran. 50m trennen mich vielleicht noch von den Sauen, als ich plötzlich einen kurzen und leisen Windhauch im Nacken spüre, schon bläst eine der Bachen und alle sind im Holz verschwunden, so halb will ich mich schon abwenden, aber da ist noch irgendetwas im Holz .. Glas hoch, das gibt es doch nun wirklich nicht, da steht die Rotte wieder dort wo sie eben verschwunden war. Es war eben doch nur eine Prise die sie nicht so recht einzuordnen wissen. Nun sehe ich aber zu das ich schnell näher komme, aber als ich auf 50 Gänge heran bin, eräugt mich eine Bache und warnt, da der Frischling zwischen den beiden Bachen steht schön breit, ach es muss halt stehend frei gehen wieder hallt der Knall der 9,3 durch den Wald, wieder prasseln die Sauen davon auch der Kugelschlag war deutlich zu vernehmen, aber es auf dem Anschuss nichts zu sehen. Ich hocke mich erst mal hin, das Jagdfieber beutelt mich nun erst richtig, habe ich getroffen, bin ich auch gut abgekommen. Beim letzten Übungsschiessen war ich stehend frei ganz ordentlich. Nach 10 Minuten hält mich nichts mehr und ich strebe dem Anschuss zu. Meine Hündin reisst plötzlich an der Leine, sie hat die Sau in der Nase und will voran, also muss sie liegen und da ist sie auch, ein Frischlingskeiler von aufgebrochen 12 kg, der Schuss blitzsauber. Alle drei Sauen haben den gleichen Schuss, von der rechten Seite mitten aufs Blatt und alle sind keinen Meter mehr gelaufen. Ein Blick zu Uhr 22:35. Da hat es Diana aber mal wieder gut mit mir gemeint, am Wagen genehmige ich mir einen Zug aus dem Flachmann, auf diese auch für mich aussergewöhnliche Nacht."

Drei Sauen sauber erlegt - da sage ich nur noch Weidmannsheil!


Wildschwein
Die Jagd auf Wildschweine ist eine der interessantesten Jagden überhaupt. Hier der Erlebnisbericht von Jäger Ole aus Brandenburg.
Bei einer Pirsch am 05.05.2005 um 05:45 Uhr in einem Rapsfeld stiess Jäger Ole auf eine Rotte Sauen, bestehend aus 3 Bachen und deren Frischlingen. Nach einiger Zeit hatte er einen Frischling auf einer ca. 60cm breiten Pflegegasse frei und liess stehend frei mit seiner RWS-Krico-Büchse die Kugel auf ca. 50m fliegen. Das Gian-Marchet® Geschoss im Kaliber 9,3x62 (200 Grains/13.0 Gramm) schlug hinters linke Blatt mit über 800 m/s und über 4'200 Joules ein. Das Stück verendete im Knall und blieb am Anschuss liegen. Einschuss wie üblich kalibergross, Ausschuss ca. 30 mm. Das Geschoss durchschlug Blätter und die Wirbelsäule.

Weidmannsheil zum Frischling!


Erst hatte ich kein Glück...

... und dann hatte ich auch noch Pech.
Jäger Ole N. aus Brandenburg hat mich heute folgendes geschrieben:
"Ich war von gestern Abend bis heute morgen im Revier, habe einen Weizenschlag bewacht. Es war ziemlich heiss bei uns und bis zum Sonnenuntergang briet ich in der Hitze auf einer Kanzel. Gegen 22:00, die Sonne war eben hinter den Wipfeln verschwunden begann es vor mir im Bruch zu knacken und zu rascheln.

Sie kommen also. Links und rechts von mir teilweise gemähte Wiese, hinter mir ein Bruchstreifen, dahinter einen Stilllegungsfläche an die der Weizen anschliesst. Das Rascheln wurde deutlicher und dann sah ich sie endlich auch. eine Überläuferrotte von 12 Stück, dabei eine Schecke, die sollte es werden. Aber die Rotte behielt ihre Zugrichtung nicht bei und bog nach links (Richtung Osten) ab. Das war schlecht, also runter und nichts wie ran, denn der Wind kommt aus Westen. Ich bin eben 200m von der Kanzel entfernt als es an der Kanzel grollt und bläst. umdrehen Glas hoch, da steht doch ein mittlerer Keiler unter der Kanzel und hat meine Witterung bekommen, nun zieht er sich doch lieber zurück. Aber auch die Überläufer hat er unruhig gemacht, sie ziehen zügiger nach Osten weiter, also spute ich mich ihnen vor den Kopf zu kommen, das gelingt auch, da dreht die Bande aber um und zieht zurück in das Bruch. Wind haben sie keinen von mir gehabt, sonst hätten sie geblasen.

Wieder zurück zur Kanzel, auf halbem Weg bleibe ich stehen um zu lauschen wo die Sauen sind, da kommt eine weitere Überläuferrotte von 9 Sauen über die Wiese... ooohh nein, das muss schief gehen, so eilig wie die es haben kommen die noch auf meine Fährte bevor ich in Schussweite bin, das Licht hat schon sehr nachgelassen und ich muss auf 50m heran um sauber schiessen zu können. Kaum zu Ende gedacht geschieht es, die Rotte stösst auf meine Hinfährte und geht wieder Richtung Bruch ab, kommt mir dabei näher und ich knie mich hin, schalte den Leuchtpunkt ein....die verhoffen noch mal.. ja tun sie, aber völlig ein geigelt, keine Möglichkeit zum Schuss ohne einen Paketschuss zu fabrizieren und dann verabschieden auch die sich ins Bruch... so ein Mist aber auch, wie man es macht, macht man es verkehrt. Also Stellungswechsel auf die Stilllegung, da kommen sie bestimmt auch an, wenn denn noch mal Sauen kommen. Ich will eben los ziehen, da fallen mir zwei grosse schwarze Klumpen hinter der Kanzel auf. Rotwild zwei Hirsche, ein guter und ein junger, die ziehen gemächlich Richtung Weizen, na sollen sie, habe ich nachher wenigsten etwas Unterhaltung...

Die sind kaum weg und es sind kaum 5 Minuten seit der letzten Rotte vergangen, da kommen die nächsten, diesmal sechse und die ziehen nun vollends Richtung Stilllegung, das passt ja ihr Lieben, da will ich auch hin. Leise durch den Bruchstreifen gewurschtelt und leise, leise rauf auf die Leiter mitten im Feld. Es knackt und knistert vor mir, aber was ist das, der Wind steht hier auf einmal auf Ost.. verdammt ich habe nur eben halben Wind, hoffentlich geht das gut!! Eine Ewigkeit ziehen sie im Bruch umher, die Hirsche hinter mir lassen sich nicht stören und schmatzen den Weizen. Da, die erste kommt, 60m mögen es sein, aber noch zu früh, der Mond ist noch nicht voll da, die zweite die dritte, aber ich kriege sie nicht sauber ins Absehen. Abwarten die bleiben ja ne Weile, nun sind alle sechse im Feld, nun kann ich sie angehen, gerade will ich sie um schlagen und bin eben ihrem Hinwechsel 20m näher gekommen, da kommt die Bande zurück, nun geht es aber, kurz vor dem Einwechseln verhoffen sie, die Letzte passt, Leuchtpunkt ein, auf die Blätter und. ahh fast hätte ich verrissen.ruuums und vorbei ist der Spuck. Am Anschuss eine Dunstwolke lässt Hoffnung keimen... zu früh, denn als ich dort hinkam war dort nur ein sehr langer Kugelriss im Gras zu finden, kein Schweiss, keine Borsten, nichts. Glatt gefehlt. verrissen? Oder schiesst der Prügel doch nicht? Warten wir mal den Morgen und besseres Licht ab und kontrollieren dann, aber auch da kein anderes Ergebnis, glatt gefehlt, dabei war ich mir so sicher. Selbst Wanda (meine Wachteline) konnte da nichts finden, hat sich aber eine Stunde lang sehr bemüht. Also erst mal einen Probeschuss auf 100m, der sitz sauber da wo er hingehört, tja doch der Steuermann!

Ein gutes hatte der Probeschuss aber, ich habe mir eine Stelle gesucht an der ich das Geschoss bergen kann. Und so sieht es nach 30cm Weg und nach einem pulverisierten Stein aus.

Ein Gian-Marchet® "Ole" im Kaliber 9,3mm und 13.0 Gramm (200 Grains)... Sauber aufgepilzt mit Durchmesser von 18mm (2x Kalibergrösse)... ... wunderbare Deformation - Geschoss-Restgewicht von mehr als 95%...

Der Durchmesser beträgt 18mm, also nahezu doppelter Kaliberdurchmesser, die Länge beträgt 19mm, es wurde also ganz schön gestaucht, kein Wunder bei dem Treffer ;) , Das Restgewicht liegt nach meiner ungenauen Waage bei 12,5 Gramm, also 96% Restgewicht. Na dann mal frisch gestärkt auf in die neue Runde heute Abend, dann wird das gute Geschossverhalten sich hoffentlich endlich mal in einer Sau entfalten können".

Die Erklärungen eines dipl. Ingenieurs ETH zur Geschoss-Deformation:
Warum keine Kratzer am Geschossboden ?
- Das Geschoss pilzt gesteuert auf, da die Expansionsbohrung richtig dimensioniert wurde!
- Es verliert also keine Fahnen, ergo ist fast das komplette Restgewicht vorhanden!
- Der Masseschwerpunkt verschiebt sich nach den Aufpilzen weit nach vorne, weit über den geometrischen Schwerpunkt hinaus!
- Das Geschoss bleibt dadurch also sowohl längs-/ wie auch querstabilisiert, taumelt oder dreht nicht und verlässt mit dem "Fahnenbug" voran den Wildkörper!

Da sage ich nur noch Weidmannsheil...


Ein Strohfeuer - oder besser gesagt ein Heufeuer...

Oder besser gesagt ein Heufeuer.
Aber der Reihe nach. Als ich gestern unseren Jagdherren anrief um nach der Lage zu hören, hatte der wenig Zeit, Waldbrand!! Etwa 500m vor meiner Pirschbezirksgrenze stand das Feuer der Zeit. Mit den Feuerwehrleuten war wegen der Munitionsbelastung dort kein rankommen, über 100 Detonationen hatte man bereits gezählt und nicht nur Gewehrmunition, wohl auch Handgranaten. Der Löscheinsatz erfolgte aus der Luft durch eine Heli-Mannschaft der Bundesgrenzschutzes, die bis zum Dunkelwerden alle 7 Minuten eine neue Ladung aus dem Löschkübel über den Brandherd vergoss. Das Feuer wütet schon seit vorgestern und es flammt immer wieder auf, kein wunder bei dem trockenen Kiefernknack der dort herrscht.
Aber das konnte ich nun nicht ändern, also bezog ich meine Kanzel in den Wiesen, an der mich in den letzten Tagen die Sauen wiederholt ausgetrickst hatten. Entweder sass ich auf der falschen Kanzel, oder die Sauen kamen im Dustern, so dass an schiessen nicht zu denken war.
Gegen 20:00 kam ich an, der Heli flog keine 500m entfernt von mir alle paar Minuten hin und her, na das wird wohl mal wieder nichts heute Abend dachte ich, bei dem Lärm.
Aber das Wild nahm es nicht krumm, denn da schob sich linker Hand eine Ricke durch das stehen gebliebene Gras, rechts trat ein junger Bock aus und noch weiter im Westen zog ebenfalls eine Ricke auf das frische Grün. Na, vielleicht stört es die Sauen auch nicht. Ein Blick hinter mich, zeigte mir eine Katze die an dem Vorfluter entlang zog, mal sehen ob ich die ran gemäuselt kriege. Ein paar Piepser und sie kommt angeflitzt, anders kann ich das nicht bezeichnen. Kurz vor der Kanzel fängt sie zu pirschen an, meine Wachtelhündin hat sich flach auf den Boden gedrückt und wartet auf den Knall, sie kennt das Prozedere doch vom Fuchsjagern. Nur ein wenig wackelt hin und wieder das Gras bei meiner Hündin, die Katze pirscht sich immer näher, da sie meinen Hündin weder äugen noch winden kann, setzt schon zum Sprung an . na die würde was erleben wenn sie dort landet.. aber so weit will ich es nicht kommen lassen. Die Katze ist voll konzentriert, da werfe ich meinen Hut von oben herab, die Katze ist ja nur 2-3 m von der Leiter entfernt, der Hut fällt kurz vor die Katze die einen Riesensatz nach hinten macht, faucht und nicht so recht weiss was los ist, dann zieht sie es vor abzuziehen. Die ist moralisch tot denke ich mir und schmunzle ob des Erlebten vor mich hin.
Die Sonne geht langsam hinter den Wipfeln unter und der Heli stellt den Flugverkehr ein, das Feuer ist halbwegs im Griff und die Anflüge wären bei Nacht ohne hin schwierig wenn nicht sinnlos. Es mag 22:00 sein, als etwas rechter Hand durch die Wiese huscht, Glas hoch, Meister Grimbart, der alte Tiefbauarbeiter zieht durch die Wiese. Na der hat bestimmt auch Hunger auf Mäuse. Auch ihn mäusle ich bis direkt unter die Kanzel, zwei Meter neben der Kanzel erhält auch er den Hut von oben, diesmal trifft der sogar Grimbarts Rücken, mit empörtem Gemurre zieht er ab, verhofft auf 50 Gänge noch mal und verlässt schnell diese komische Mäuseburg. Auch moralisch tot :-)
Nun wird es aber interessanter, vor mir im Altholz beginnen die Rehe zu schrecken, jetzt knackt es im Bruchstreifen vor mir - Ruhe- Zehn Minuten hält diese Ruhe, dann lösen sich halbrechts vor mir ein, zwei, drei dunkle Klumpen vom Bruch, Glas hoch - Sauen, Überläuferklasse, Frischlinge -wären in der kurzen Wiese gut zu sehen- sind keine dabei, Büchse hoch, aber verdammt ich kriege sie nicht mehr rein, zu weit weg bei dem Licht, dabei sind es höchsten 120m und schon tauchen sie hinter mir im Bruch unter. Na, das war's wohl wieder denke ich noch, als ich links von mir das typische Getrappel von Sauen höre - umdrehen und Glas hoch war eins, da kommen sie, acht Stück, alles die gleiche Grösse, sie kommen direkt auf mich zu. Auf gut 80 m vor der Kanzel beginnen sie in der Wiese zu brechen, da das eine Stück ist wesentlich dunkler als die anderen, das kriege ich gut rein, nur müsste es sich noch von der Rotte lösen. Die Büchse liegt längst im Anschlag und der Leuchtpunkt hat sich schon am Blatt des Stückes festgesaugt. Da zieht es mit einem weiteren Stück auch Richtung rückwärtigem Bruch, ach so geht das nicht, das gäbe einen Packetschuss. Da verhofft das andere Stück und ich werde die Kugel auf das ziehende, dunkle Stück los. Der Kugelschlag war gut und hell, aber ich konnte wegen des schlechten Lichtes und des Mündungsfeuers das Stück im Schuss nicht beobachten, aber ich sehe nur noch sieben Sauen wieder Richtung Hochwald flüchten. So nun erstmal ruhig, ein Blick zur Uhr, 23:15. Bis halb zwölf bleibe ich sitzen und gehe dann mit meiner Wachteline zum Anschuss, finde dort mit der Lampe nichts, als meine Wachteline plötzlich eintupft- Schweiss, Lungenschweiss sogar. 4-5 Meter folgt sie der Fährte in der beidseitig gut Lungenschweiss liegt als sie den Kopf hebt und an der Leine reisst, da liegt das Stück, 20m vom Anschuss entfernt, der Schuss blitzsauber. Na bitte, endlich hat es wieder geklappt. Vor mir liegt eine gut 40 kg schwere nichtführende Überläuferbache. Sie hat einen relativ frischen Schuss unterhalb der Drossel, der aber schon wieder komplett ausheilt und nicht entzündet ist. Schnell das Stück versorgt und ab in die Wildkammer damit.
Auf dem Weg zum Auto fällt mir der Rauchgeruch auf, schon Wahnsinn wie weit man so einen Waldbrand riecht, es sind sicher 4km bis zum Brand.
Aber als ich mit dem Wagen und der Sau im Kofferraum an die Heumiete an der Brücke komme, ist klar woher der Geruch kam. Per Handy verständige ich die Feuerwehr und fahre schnell zum Spritzenhaus des Ortes, dort angekommen sind schon die ersten Leute dort, schnell erkläre ich ihnen was los ist und schon geht es mit tatütata ab. Der Wehrleiter kommt bei mir im Auto mit, er ist ziemlich geschafft, vor einer Stunde sind er und seine Leute erst vom Waldbrand heimgekommen, die meisten hatten ihre Klamotten noch nicht mal aus, seit Mittag waren sie unterwegs, jetzt ist es 00:30 Uhr
Die Miete aus etwa 200 Heuballen hat sich wohl selbst entzündet, deutlich war zu sehen wie die Miete in der Mitte zusammengesackt war, dort ist ein Glutherz entstanden. Die Männer des Agrarbetriebes wurden gerufen und die Miete auseinander gefahren. Ich gab bei der eingetroffenen Polizei noch meine Personalien an und fuhr dann die Sau in die Kühlung und dann nach Hause. Das nenn ich mal ne "heisse" Jagd.

Kurz zusammengefasst:
Bei einem Ansitz in einer Wiese wechselten mich 8 Überläufer von links (Osten) her an. Diese stellten sich etwa 20m vor einem Bruchstreifen und etwa 80m von mir entfernt ins Gebrech. Nach etwa 5 Minuten löste sich ein Stück von der Rotte und zog Richtung Bruchstreifen, auf das ziehende Stück wurde ich die Kugel los. Der Kugelschlag war gut und hell, aber ich konnte wegen des schlechten Lichtes und des Mündungsfeuers das Stück im Schuss nicht beobachten, aber ich sehe nur noch sieben Sauen wieder Richtung Hochwald flüchten.Meine Wachtelhündin verwies mir am Anschuss Lungenschweiss den ich mit der Taschenlampe finden konnte und hob sofort die Nase und zog zum 20m entfernt liegenden Stück. Eine nichtführende Überläuferbache von aufgebrochen 42kg. Die Entfernung betrug gemessene 85m zum Anschuss.

Das Gian-Marchet® Ole-Geschoss schlug auf einer gemessenen Distanz von 85 m auf dem
linken Blattrand ein und trat mitten auf dem rechten Blatt aus, dabei wurde das rechte Blatt gebrochen. Der Einschuss ist kalibergross und kreisrund, aber nicht rasiert - habe ich so erwartet, da die Sauen halt doch eine festere und länger behaarte Schwarte haben. Der Ausschuss war etwa 20 mm gross. Die Schweissfährte war gut, aber Schwarzwild hat da halt seine eigenen Gesetze. Das Herz war nahezu von den Blutgefässen abgetrennt, die Lunge hatte ein kreisrundes, etwa 50 mm messendes Loch".


Ein Überläufer-Keiler...
Bei einer Revierrundfahrt am Morgen gegen 07:00 Uhr wechselten auf ca. 200 m vor mir über einen Waldweg zwei Überläufer die ich schnell als Keiler ansprechen konnte. Ich holte die bereits eingepackte Waffe aus dem Futteral und lud diese erneut. Ich pirschte mich vorsichtig an den Wechsel der Sauen heran und hörte sie ca 30m davor links von mir knacken. Dann sah ich einen Überläufer im Gras wieder Richtung weg wechseln, der andere, stand ebenfalls im hohen Gras direkt m weg und querte diesen. Der zweite Überläufer zog ebenfalls Richtung weg, verhoffte direkt am Rand des Weges, wo ich die Kugel loswurde. Das Stück knickte sofort auf beiden Vorderläufen ein und brach mit dem Wurf den Weg pflügend in das gegenüberliegende Holz. Am Anschuss etwas Herzschweiss, dann fünf Meter gar nichts, ausser der Eingriffe, dann Lungenschweiss und schliesslich nach 10m Flucht die verendete Sau. Der Schuss ist durch Jagdfieber etwas nach unten verwackelt.

Geschoss schlug oberhalb des rechten Ellenbogengelenks ein und trat auf der linken Seite, ebenfalls den Lauf verletzend wieder aus. Der Einschuss war kreisrund, kalibergross, der Ausschuss ca. 30 mm gross. Beide Blätter wiesen oberflächliche Hämatome auf.

Von mir ein allerherzlichstes Weidmannsheil.


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Konzept: Gian-Marchet
Datum letzte Änderung: 18.01.2012 22:59:46